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Samstag, 14. November 2020

Solarthermie: Warmwasserspeicher nach 12 Jahren defekt

Nach 12 Jahren musste im Sommer der Warmwasserspeicher getauscht werden, da dieser leider ein Leck hatte.

In http://bauherren.blogspot.com/2016/05/solarthermie-austausch-solarflussigkeit.html hatte ich ja geschrieben:

"Daraus könnte ich jetzt ableiten, dass ich pro 8 Jahre 1000€ "vom Dach hole". Also im Jahr 125€. Wenn ich davon ausgehe, dass die Anlage 20 Jahre hält, dann könnte es noch zu Null aufgehen ;-)."

Also meine Anlage hat 2500€ im Einbau gekostet.

Nach 8 Jahren hat der Tausch der Flüssigkeit 180€ gekostet. Hochgerechnet auf 12 Jahre: 270€.

D.h. gekostet hat mich in 12 Jahren die Anlage 2500€.

Eingebracht hat sie ca. 1400€.

Hmmmm - hört sich nicht gut an.

Andererseits: der Warmwasserspeicher würde ja auch ohne Solarthermie benötigt und der war tatsächlich außen durchgerostet, was ja kein Problem der Solarthermie war...

Egal: Für die Umwelt war es sicher ein Gewinn...

Samstag, 2. September 2017

Solarthermie: 9000 Betriebsstunden erreicht...

Nach 9 Jahren sind 9000 Betriebstunden auf der Solarthermieanalage erreicht.
Und bis auf den Tausch der Flüssigkeit ist bisher noch keine Reperatur nötig gewesen.

Hier der Verlauf der Betriebsstunden in den letzten Jahren:

Deutlich zu sehen, dass von November bis März kaum Erträge kommen...

Sonntag, 8. Mai 2016

Solarthermie: Austausch Solarflüssigkeit nach 8 Jahren...

Nach 8 Jahren war es jetzt so weit, aufgrund des zu niedrigen pH-Wertes musste die Flüssigkeit ausgetauscht werden. Kosten inkl. Arbeitsleistung: 180€

Insgesamt hat die Anlage ca. 8000 Betriebsstunden auf dem Buckel. Wie in http://bauherren.blogspot.de/2012/07/wieviel-energie-bringen.html beschrieben, sind es pro Betriebsstunde 1.74kWh.
Damit hat die Flüssigkeit für 14.000kWh "gereicht". Das sind 1.400qm Gas und damit 1.120€, die gespart wurden.
Daraus könnte ich jetzt ableiten, dass ich pro 8 Jahre 1000€ "vom Dach hole". Also im Jahr 125€. Wenn ich davon ausgehe, dass die Anlage 20 Jahre hält, dann könnte es noch zu Null aufgehen ;-).

Sonntag, 8. Dezember 2013

Solarthermie: Zahlen... (2011-2013)

Nachdem ich schon 2012 die Betriebsstundenzahl in einem Graph gepostet hatte, hier die Kurve von 2011-2013. Deutlich zu sehen ist die sonnenlose Zeit im Winter 2012/2013, der ein mit unterdurchschnittlich wenigen Sonnenstunden "geglänzt" hat: Im Durchschnitt lief die Anlage 2.7h pro Tag. Damit passt das weiterhin zu den Rechnungen aus diesem Posting und pro Jahr spare ich 150€....

Sonntag, 18. März 2012

Solarthermie: Zahlen...

Hier ein Graph mit den durchschnittlichen Betriebsstunden pro Tag. Deutlich zu sehen das Maximum mit 4h/d im Sommer und bis auf 0h/d im Dezember:

Mittwoch, 8. September 2010

2 Jahre Solarthermie

Nach 2 Jahren steht der Betriebstundenzähler auf 2750h. Das entspricht ungefähr dem doppelten Wert von letztem Jahr (aber es fehlen ja auch noch 20 Tage).
Festzustellen bleibt damit, dass sich im Durchschnitt das Wetter in den letzten zwei Jahren aus Sicht der Kollektoren fast gleich verhalten hat...

Dienstag, 29. September 2009

Solarthermie: Fazit nach einem Jahr

Nach einem Jahr steht der Betriebsstundenzähler auf 1400h.
D.h. 750W * 1400h = 1050kWh Energie in diesem Jahr eingespart. Dass entspricht rund 100 Kubikmetern Gas.
Geld sparen geht anders, aber der Umwelt tut man damit auf jeden Fall etwas Gutes...

Dienstag, 26. Mai 2009

Sonnenkollektoren: Abschätzungen und Rechnungen zu Solarthermie

Bei den derzeitigen Energiepreisen stellt sich bei jedem Hausbau die Frage, wie weit die Energiekosten verringert werden können. Gerade rund um die Sonnenkollektoren zur Erzeugung von Warmwasser gibt es viele gute Ratschläge, die meist leider nicht helfen.
Hier ein paar Rechenbeispiele rund um eine Brauchwasser-Erwärmung.
Als erste die Fakten:
  • Der Warmwasserspeicher ist nur bis 66°C aufheizbar. Höhere Temperaturen sind nicht sinnvoll, da sonst der Wärmetauscher verkalkt und der Wirkungsgrad immer schlechter wird.
  • Der Wärmetransport passiert mit Hilfe einer Spezialflüssigkeit, die weder gefriert noch bei über 100°C verdampft.
Typische Sonnenkollektor-Flächen sind 3-4qm. Die Sonne strahlt eine Leistung von 1kW pro qm. Würde die Sonne immer senkrecht auf die Kollektoren scheinen und würde sie das 10h lang machen, kämen 3qm * 10h * 1kW/qm = 30kWh pro Tag zusammen.
Fantastischer Wert, aber leider viel zu hoch, da die Kollektoren meist nicht senkrecht zu den Sonnenstrahlen stehen (Winter: 15° -> 250W/qm, Sommer: 65° -> 700W/qm). Zusätzlich gilt für die Dauer im Winter 8h und im Sommer 16h.
Daraus folgt:
Sommer: 3qm * 16h * 700W/qm = 33kWh
Winter: 3qm * 8h * 250W/qm = 6kWh
Bis jetzt sind das immer noch fantastische Werte.
Ok. Die Sonne geht ja noch auf und unter. Damit schmilzt der Ertrag auf 63% (Damit 3.8kWh und 21kWh).
[Wie kommt es zu den 63%? Das Integral von sin x ist von 0 bis pi gleich 2. Ansonsten wäre es eine Konstante mit Wert 1 von 1 bis pi mit Integral pi (Sonne steht fest am Himmel). Der Unterschied ist also 2/pi = 63%]
Wolken am Himmel und Verlust beim Wärmetauscher sollten dagegen klein sein.

Was sagt uns diese lange Rechnung?

  1. Pro Tag kann man im Sommer einen Kubikmeter Gas (=10kWh) für die Erwärmung des Brauchwassers sparen. Dies passt recht gut zu der Beobachtung, dass in der heizungsfeien Zeit der Gaszähler 1m^3 pro Tag verbraucht (Die Anlage ist also perfekt auf diesen Wert optimiert).
  2. Im Winter ist nicht sehr viel zu gewinnen.
  3. Mein Betriebsstundenzähler zeigt nach 9 Monaten 1000h. Das sind ca. 5h pro Tag. Geht man davon aus, dass pro Betriebstunde 500-1000Wh gespeichert werden, zeigt der Wert, dass im Winter durchaus kaum Sonnenenergie genutzt werden konnte, Dafür im Spätsommer und Frühjahr fast komplett.
Bleibt eine letzte Frage:
Wer findet den Fehler in der Rechnung?